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Découverte de la réserve

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Die Gemeine Napfschnecke

Patella vulgata

Die Napfschnecke besitzt eine dicke kegelförmige Schale, die ihr den Spitznamen „chinesischer Hut“ eingebracht hat.

Die Napfschnecke verbringt die Hälfte der Zeit an der Luft und die andere Hälfte unter Wasser, denn sie hält sich gerne in der Gezeitenzone auf. Dieses bauchfüßige Weichtier, also ein Tier, dessen Magen sich im Fuß befindet (wie die Schnecke), verbringt sein gesamtes Leben an denselben Stein geklammert. Tatsächlich wächst sie so, dass der Außenrand ihrer Schale die Form des Steins annimmt, auf dem sie sich befindet. Aus diesem Grund führen ihre kurzen Spaziergänge während der Flut, die sie unternimmt, um sich zu ernähren, immer wieder zurück an denselben Ort, und an dieselbe Stelle auf ihrem Stein. Indem sie mit ihrem Fuß, der als Saugnapf fungiert, am Stein haftet, kann sie viel Wasser zurückhalten, sodass ihr Überleben zwischen den Fluten gesichert ist. Sie ist in der Lage, ein Leben in Zeitlupengeschwindigkeit zu führen und längere Trockenzeiten und starke Veränderungen von Salzgehalt und Temperatur zu überstehen.

Die Napfschnecke ernährt sich von Mikroalgen; ständig auf ihrem Fuß kriechend, ist sie in der Lage, sich zu ernähren, indem sie mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 5 mm/min mit ihrer Raspelzunge oder Radula, einer Art mit zahlreichen kleinen Zahnreihen besetzten Zunge, die Steine abschabt. Daher ist sie für Wissenschaftler von Interesse, die sich um den Schutz dieses Lebensraumes sorgen, denn die Napfschnecke könnte im Kampf gegen die starke Algenvermehrung an gewissen Steinküsten eine Rolle spielen.

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